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Hauskredit / Baufinanzierung

Kostenlose Finanzierungsanfrage
Online zum günstigen Hauskredit! Mit der digitalen Baufinanzierung von Hauskredit.NRW

über 450 Banken und Sparkassen zum günstigsten Zins!
Unabhängige Baufinanzierung für
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Die Baufinanzierung, die perfekt zu mir passt

Sich für die richtige Baufinanzierung bzw. für das richtige Immobiliardarlehen zu entscheiden ist nicht einfach:
Wie hoch muss das Darlehen sein? Was kostet mich das monatlich? Wie hoch sollte die Tilgung sein? Und vor allem: Kann ich mir das leisten?

Sprechen Sie mit uns! Entweder persönlich im direkten Gespräch, telefonisch oder online:
Wir beantworten alle Ihre Fragen, finden die perfekt auf Sie abgestimmte Finanzierung und begleiten Sie vom ersten Kontakt bis zum Einzug in Ihre eigenen vier Wände.

Über uns

Hauskredit.NRW findet für Sie kostenfrei die beste Kombination aus über 450 Partnern - völlig unabhängig. 

Weder Bank noch Versicherung - und erst recht kein Konzern: 
Wir sind ein kleines Team Finanzierungsexperten von direkt "um die Ecke".

Bei uns gibts keine Hotlines, Callcenter oder Warteschlangen! Ihr eigener Ansprechpartner von der ersten Kontaktaufnahme bis zum Einzug in die Traumimmobilie. 

Wann, wie und wo Sie wollen: per Telefon, Online oder auch persönlich.

Egal, wofür Sie sich entscheiden: Sie bekommen immer das beste Angebot! 

Ihr Ansprechpartner bei Hauskredit.NRW

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Wie läuft eine Baufinanzierung genau ab?

Analyse und persönliche Beratung

Der erste Schritt zu ihrer Baufinanzierung ist das kostenlose Beratungsgespräch
Gemeinsam prüfen wir ihre individuellen Anforderungen und analysieren ihre persönliche finanzielle Situation. Dabei reden wir auch über Ihre kurz- und langfristige Planung im Bereich Finanzen und Familie. 

Dieses Beratungsgespräch findet entweder in unseren Büroräumen, bei Ihnen zu Hause oder auch gerne auch online per Webcam statt.

Finanzierungsvorschlag

Mit den Erkenntnissen aus dem ersten Beratungsgespräch senden wir Anfragen an über 450 Partnerbanken.
Aus den günstigsten 3 Angeboten dieser Banken, in Verbindung mit möglichen staatlichen Förderungen, erstellen wir ihren persönlichen Finanzierungsvorschlag
In einem weiteren Gespräch gehen wir die einzelnen Angebote mit ihnen durch und klären die Unterschiede, sowie Vor- und Nachteile.
Wenn keine einzige Frage mehr offen ist und wir die perfekt passende Finanzierung gefunden haben, geht es weiter mit dem nächsten Schritt.

Darlehensanfrage bei der Bank

Bei der Darlehensvergabe möchten Banken möglichst wenige Risiken eingehen und möchten daher möglichst viel über ihre finanzielle Situation wissen. 
Dazu bekommen sie von uns eine detaillierte Checkliste mit allen Unterlagen, die für die Bank wichtig sein könnten. Besonders einfach ist das mit unserer App: App starten, Foto machen, Dokumente senden.
Sobald alle Dokumente vollständig vorliegen, versenden wir die vollständige Darlehensanfrage an die Bank.

Rückmeldung der Bank

Die Bank prüft alle Unterlagen und gibt uns eine Rückmeldung. Dies kann zwischen einigen Stunden und 1-2 Tagen dauern. Erhalten wir eine positive Rückmeldung der Bank, begleiten wir sie bei allen Fragen zur Unterzeichnung des Darlehensvertrags mit unserem Fachwissen.

Auszahlung

Sie erhalten die vereinbarte Darlehenssumme von der Bank ausgezahlt: entweder als vollständigen Betrag oder in einzelnen Raten z.B. bei verschiedenen Phasen des Neubaus.

Immer das beste Angebot

Bei einer Baufinanzierung für Ihre eigene Immobilie gehen Sie häufig lange Verträge mit einer Bank ein.

Umso wichtiger ist es, den wirklich günstigsten Zins für Ihre persönliche Situation zu finden. Für das perfekte Angebot für Sie, fragen wir Darlehenskonditionen bei allen unseren Partnern an. Das sind nicht nur Banken, sondern auch Bausparkassen und Versicherungsgesellschaften.

So profitieren Sie vom deutschlandweit günstigsten Zins, ohne bei jeder Bank einzeln anfragen zu müssen! 

Trotz des aktuell hohen Zinssatzes ist auch ein Immobilienkredit ohne Eigenkapital möglich.

Wussten Sie schon?

Ein Zinsunterschied von 0,1% erhöht die gesamten Zinskosten des Darlehens schnell um mehr als 1.000 Euro!

Häufig gestellte Fragen

Was kostet die Beratung bei Hauskredit NRW?
Die Beratung für Ihren individuellen Hauskredit ist für Sie völlig kostenlos.
Bei einer erfolgreichen Immobilienfinanzierung erhalten wir von der Bank eine Provision für die Vermittlung.
Wie hoch sind aktuell die Zinsen für einen Baukredit?
Der Zinssatz für eine Baufinanzierung liegt aktuell bei (eff. ) bei einem Nettodarlehensbetrag von und einer Zinsbindung von Jahren.

Ermittlung der Konditionen am
Wie lange dauert eine Zusage?
In den allermeisten Fällen erhalten wir eine Rückmeldung vom Darlehensgeber zu einer Immobilienfinanzierung innerhalb von 24 - 48 Stunden.
Wie berechnet sich meine Kreditrate?
Beim Annuitätendarlehen setzt sich die monatliche Rate zusammen aus
Rate = Zins + Tilgung

Beispielrechnung:
Tilgung = 2 % | Zins = 2,5 %
Darlehenssumme: 150.000 €

Zins = 150.000 € x 2 % = 3.000 € pro Jahr
Tilgung = 150.000 € x 2,5 % = 3.750 € pro Jahr

3.000 € + 3.750 € = 6.750 € im Jahr
geteilt durch 12 Monate
6.750 € / 12 = 562,50 €

Weitere Informationen zum -> Annuitätendarlehen
Wie viel Gehalt für einen Hauskredit?
Als Faustformel gilt, dass die monatliche Rate der Baufinanzierung maximal 30-35% des Nettogehalts entsprechen sollte. Bei einem Nettoeinkommen von 2.500€ sollte das Darlehen also bei maximal 750€ und 875€ liegen.
Abhängig ist dies aber auch immer von Ihren individuellen Ausgaben.
Wie viel bezahlt man für einen 300.000€ Kredit?
Um diese Frage zu beantworten müssen zunächst die Rahmenbedingungen festgelegt werden. Hier gehen wir von einem Zinssatz von 2.3% und einer jährlichen Tilgung von 3% (ohne Anzahlung) aus:
Die monatliche Rate für diese Kombination ist: 
1325€ pro Monat
Gesamtdauer der Rückzahlung: ca. 25 Jahre
Gesamtaufwand: 393.794,63€ über die gesamte Laufzeit (300.000€ Rückzahlung + 93.794,63 € Zinsen)

Wie hoch sollte mein Darlehen sein?

Beim Erwerb einer Immobilie entstehen zusätzliche Nebenkosten, die bei der Darlehenshöhe berücksichtigt werden müssen:
Bei einem Kaufpreis von 300.000 € können ca. 34.750 € an Erwerbsnebenkosten zusätzlich anfallen. Der Hauskredit muss daher so gewählt sein, dass es zu keinem Zeitpunkt zu einer Unterfinanzierung kommt.

Maklerprovision

[ 10.710 € ]
Die meisten Verkäufe in Deutschland werden mithilfe eines Maklers vermittelt. Für diese Dienstleistung erhält der Makler eine Maklerprovision. Wie hoch diese genau ist, ist von Region zu Region unterschiedlich. Bei uns in NRW liegt die Maklerprovision aktuell bei maximal 7,14 %.

Seit 2020 gilt die Neuregelung der Maklercourtage: Vor der Neuregelung war es möglich, dass der Käufer die kompletten Kosten für einen Makler übernehmen muss. Dies geht nun nicht mehr. 
Es gilt aktuell das sogenannte Bestellerprinzip: Wer den Makler beauftragt, muss ihn auch bezahlen. In Absprache werden heute die Kosten vorwiegend zu jeweils 50 % (= 3,57 %) unter beiden Parteien (Käufer, Verkäufer) aufgeteilt. 
Vereinbart der „Besteller“ des Maklers keine Maklercourtage, so darf auch der anderen Partei keine Provision in Rechnung gestellt werden.

Dies gilt aber nur unter der Voraussetzung, dass es sich bei der Immobilie um eine Wohnung oder Einfamilienhaus handelt, der Käufer Verbraucher im Sinne des BGB ist und nicht gewerblich handelt.

Die Berechnung der Kosten für den Makler (sofern nicht anders vereinbart) basieren auf dem Kaufpreis der Immobilie:

Beispiel
Kaufpreis: 300.000 €
Maklercourtage: 3,57 %

300.000 € * ( 3,57 / 100 ) = 10.710 €

Notarkosten

[ 3.217,17 € ]
Die geschätzten Kosten für einen Notar liegen bei ca. 1 - 1,5 % der Kaufsumme. Dabei fallen unterschiedliche Gebühren für die einzelnen Tätigkeiten des Notars gemäß Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) an. Beim Kauf einer Immobilie fallen üblicherweise an:

• Erstellung eines Kaufvertragsentwurfs
• Unabhängige Beratung von Käufer / Verkäufer
• Eintragung einer Auflassungsvormerkung
• Löschung der Verkäufergrundschuld
• Beurkundung des Kaufvertrags, sowie der Grundschuld / Hypothek
• Überprüfung der Zahlung des Kaufpreises

Zusätzlich müssen auf die Dienstleistungen des Notars Umsatzsteuer gezahlt werden.
Beispiel
Kaufpreis: 300.000 € / Grundschuld: 150.000 €

Beurkundung Kaufvertrag 1.270,00 €
Beurkundung Grundschuld / Hypothek 354,00 €
Vollzug des Kaufs 317,50 €
Notarielle Bestätigung 127,00 €
Unterschriftsbeglaubigung 317,50 €
Sonstige betreuende Tätigkeiten 317,50 €
Betrag 2.703,50 €
+ Umsatzsteuer (19%) 513,67 €
Gesamtbetrag 3.217,17 €

Grundbuchkosten

[ 1.331,50 € ]
Die Kosten für die Eintragung im Grundbuch sind klar vom Gesetzgeber geregelt.

Allerdings variiert die Höhe der gesamten Grundbuchkosten je nachdem, welche unterschiedlichen Eintragungen getätigt werden müssen. Bei einer „einfachen“ Eigentumsübertragung fallen auch nur die Kosten für diese Übertragung an. 

Der Notar empfiehlt meist zusätzlich die Eintragung einer Auflassungsvormerkung. Diese Eintragung schützt den Käufer davor, dass der Verkäufer die Immobilie an mehrere Käufer gleichzeitig veräußern kann. Diese Vormerkung muss zunächst eingetragen und nach dem erfolgten Verkauf wieder gelöscht werden.
Wird im Zuge des Hauskredits von der Bank die Eintragung einer Grundschuld verlangt, so verursacht diese Eintragung auch zusätzliche Kosten.
Beispiel
Kaufpreis: 300.000 € / Grundschuld: 150.000 €

Eintragung der Auflassungsvormerkung 317,50 €
Eintragung der Grundschuld 354,00 €
Eintragung des neuen Eigentümers 635,00 €
Löschung der Auflassungsvormerkung (Verwaltungskosten) 25,00 €
Gesamtbetrag 1.331,50 €

Grunderwerbssteuer

[ 19.500,00 € ]
Beim Kauf einer Immobilie wird in vielen Fällen die Grunderwerbssteuer fällig. 

Dem aktuellen Gesetzesstand nach (§13 Nr. 2 GrEStG) ist sie sowohl vom Käufer, als auch vom Verkäufer gemeinsam zu zahlen. In den meisten Fällen wird der notarielle Kaufvertrag die Zahlung allerdings an den Käufer übertragen.
Sobald der Kaufvertrag beim Notar unterschrieben ist, sendet dieser das Dokument zum zuständigen Finanzamt, welches einen Grunderwerbssteuerbescheid auf Basis des Kaufpreises im Kaufvertrag ausstellt. 

Nur wenn die Grunderwerbssteuer vollständig bezahlt wird, stellt das Finanzamt dem Käufer eine Unbedenklichkeitsbescheinigung aus, die für die Eigentumsübertragung beim Grundbuch erforderlich ist.

Jedes Bundesland kann die Steuer für den Grunderwerb selbständig festlegen. In Nordrhein-Westfalen liegt der Grunderwerbssteuersatz aktuell bei 6,5 % des notariell beglaubigten Kaufpreises.
Ausnahmen
Keine Grunderwerbssteuer zahlen:
Familienmitglieder in "direkter Linie", z. B. Eltern verkaufen an Kinder oder Großeltern an Enkelkinder. Achtung: Gilt nicht für Geschwister
Verkauf an Ehe- oder Lebenspartner, auch nach Trennung oder Scheidung
Bei Schenkung oder Erbschaft
Erwerb eines zum Nachlass gehörenden Grundstücks durch eine Erbengemeinschaft
Beispiel
Notariell beglaubigter Kaufpreis: 300.000 €

Grunderwerbssteuer (300.000 € x 6,5 %) 19.500,00 €
Zum Vergleich: Wie hoch ist die Grunderwerbssteuer in anderen Bundesländern?
Die Grunderwerbssteuer unterscheidet sich zum Teil erheblich in anderen Bundesländern. So ist z. B. der Erwerb einer Immobilie in Bayern oder Sachsen 9.000 € günstiger als in Nordrhein-Westfalen. 

Hier ist eine Übersicht der Grunderwerbssteuer 2022 bei einem Kaufpreis von 300.000 €.
Bundesland Satz Betrag
Baden-Württem­berg 5,0 % 15.000 €
Bayern 3,5 % 10.500 €
Berlin 6,0 % 18.000 €
Brandenburg 6,5 % 19.500 €
Bremen 5,0 % 15.000 €
Hamburg 4,5 % 13.500 €
Hessen 6,0 % 18.000 €
Mecklenburg-Vorpommern 6,0 % 18.000 €
Niedersachsen 5.0 % 15.000 €
Nordrhein-Westfalen 6.5 % 19.500 €
Rheinland-Pfalz 5.0 % 15.000 €
Saarland 6.5 % 19.500 €
Sachsen 3.5 % 10.500 €
Sachsen-Anhalt 5.0 % 15.000 €
Schleswig-Holstein 6.5 % 19.500 €
Thüringen 6.5 % 19.500 €

Welche Finanzierung passt zu mir?

Unterschiedliche Finanzierungen bergen unterschiedliche Risiken. Wir zeigen Ihnen die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Finanzierungsformen.

Annuitätendarlehen

Das Annuitätendarlehen ist die am häufigsten gewählte Finanzierungsart. Sie bietet Zinssicherheit und langfristig planbare Ratenhöhe.
Zum Beginn der Finanzierung können verschiedene Rahmenbedingungen vom Kunden definiert werden: 

• Die Tilgung (= der Prozentsatz, der jährlich vom Darlehen abgezahlt wird)
• Die Zinsbindungsfrist (= Anzahl der Jahre, in denen der vereinbarte Zins gilt)

Beide Werte haben einen direkten Einfluss auf den Zinssatz, den die unterschiedlichen Banken anbieten. Aus diesem Zinssatz und der gewählten Tilgung berechnet sich dann die sogenannte Annuität (= die jährliche zu zahlende Rate)

Beispiel
Annahme:
Darlehensumme: 100.000 € / 10 Jahre Laufzeit/Zinsbindung
Zinssatz Bank: 2,5 %
Tilgungssatz: 3 %

Berechnung:
100.000 € x ( 2,5 % + 3 % ) = 5.500 € jährliche Rate
5.500 € geteilt durch 12 Monate = 458,33 € Monatsrate
In diesem Beispiel liegt die monatliche Belastung für die nächsten 10 Jahre bei 458,33 € jeden Monat. Der Zinssatz liegt für diese 10 Jahre gleichbleibend bei 2,5 %.

Vorteile

  • Planungssicherheit durch gleichbleibende Rate
  • Tilgungsanteil steigt während der Laufzeit
  • Zinsen sind während der Zinsbindungsfrist konstant. Steigende Marktzinsen haben daher keinen Einfluss

Nachteile

  • Geringe Flexibilität während der Laufzeit
  • Sondertilgung erhöht häufig den Zinssatz
  • Keine ordentliche Kündigung während der Zinsbindung möglich (Bei längerer Laufzeit erstmals nach 10 Jahren)
  • Bei außerordentlicher Kündigung können hohe Entschädigungszahlungen (Vorfälligkeitsentschädigung) an den Darlehensgeber anfallen
  • Zinsen sind während der Zinsbindungsfrist konstant. Fallende Marktzinsen haben daher keinen Einfluss

Variables / Flexibles Darlehen

Im Gegensatz zum Annuitätendarlehen sind beim variablen Darlehen die Zinsen nicht konstant. Hier werden alle 3 Monate die Zinsen an den aktuellen Marktzins angepasst. Grundlage dafür ist der 3-Monats EURIBOR (Euro InterBank Offered Rate - der Zinssatz, zu dem sich europäische Banken untereinander das Geld leihen). 

Sofern fallende Bauzinsen erwartet werden, so kann diese Form des Darlehens mittelfristig günstiger als ein Annuitätendarlehen sein. Da sich die Zinsentwicklung über viele Jahre aber nur schwer voraussagen lässt, ist diese Darlehensform immer mit dem Risiko der steigenden Zinsen verbunden.

Ein flexibles Darlehen kann sinnvoll sein, kurzzeitige Kapitalengpässe zu überbrücken: Zum Beispiel als Zwischenfinanzierung, wenn Sie ein Haus verkaufen und ein neues Haus kaufen möchten. Häufig ist hier vom "neuen" Haus schon der Kaufpreis komplett fällig, bevor das "alte" Haus verkauft ist.
Die Kündigungsmöglichkeit für ein flexibles Darlehen ist wesentlich kürzer als beim Annuitätendarlehen: Mit einer Kündigungsfrist von 3 Monaten kann das Darlehen gekündigt werden, ohne dass dabei eine Vorfälligkeitsentschädigung gezahlt werden muss. 

Zusätzlich bietet das flexible Darlehen noch die Möglichkeit, zum Ablauf der aktuellen Zinsperiode in ein Annuitätendarlehen umgewandelt zu werden. So können niedrige Zinsen dann langfristig festgeschrieben werden.
Beispiel
Annahme zum Vertragsbeginn
Darlehensumme: 100.000 €
Zinssatz Bank: 2,0 %
Tilgungssatz: 3 %

Berechnung:
100.000 € x ( 2,0 % + 3 % ) = 5.000 € jährliche Rate
5.000 € geteilt durch 12 Monate = 416,66 € Monatsrate
Zu Beginn des Vertrages ist die Berechnung wie beim Annuitätendarlehen. Allerdings ist in dieser Darlehensform weder der Zinssatz noch die Rate fixiert.

So könnte eine Beispielrechnung bei steigendem Zinssatz nach 1 Jahr aussehen:
Annahmen 1 Jahr nach Vertragsbeginn
Restschuld: 96.972,35 € ( 3.027,65 € Tilgung, 1.972,35 € Zinsen )

Neuer Zinssatz: 2,7 % (+0,7 %)
Tilgungssatz gleichbleibend: 3 %

Berechnung:
96.972,35 € x ( 2,7 % + 3 % ) = 5.527,42 € jährliche Rate
5.527,42 € geteilt durch 12 Monate = 460,62 € Monatsrate

So könnte eine Beispielrechnung bei sinkendem Zinssatz nach 1 Jahr aussehen:
Annahmen 1 Jahr nach Vertragsbeginn
Restschuld: 96.972,35 € ( 3.027,65 € Tilgung, 1.972,35 € Zinsen )

Neuer Zinssatz: 1,3 % (-0,7 %)
Tilgungssatz gleichbleibend: 3 %

Berechnung:
96.972,35 € x ( 1,3 % + 3 % ) = 4.169,81 € jährliche Rate
5.527,42 € geteilt durch 12 Monate = 347,48 € Monatsrate
Fazit: Beim variablen Darlehen kann die monatliche Belastung stark in beide Richtungen schwanken. Je höher die Zinsen, umso höher die monatliche Rate.

Vorteile

  • Flexible Sondertilgung bis 100% möglich
  • Niedrigere Zinsen als Annuitätendarlehen zum gleichen Zeitpunkt
  • Gute Kündigungsmöglichkeiten, 3 Monate Kündigungsfrist
  • Umwandlung in Darlehen mit festem Zins möglich

Nachteile

  • Hohes Risiko
  • Zinsschwankungen nicht vorhersehbar
  • Keine langfristige Planbarkeit: Monatliche Belastung kann stark schwanken

CAP-Darlehen (Unterform des variablen Darlehens)

Das CAP-Darlehen unterscheidet sich nur geringfügig vom variablen Darlehen: Um das Risiko eines sehr hohen Zinssatzes abzufedern, wird statt eines frei veränderlichen Zins ein möglicher Zinskorridor festgelegt. 
Steigen oder fallen die Marktzinsen über/unter eine bestimmte Höhe, so werden anstatt der Marktzinsen der jeweils vereinbarte Minimal- bzw. Maximalzins zur Berechnung der Monatsraten hinzugezogen.
Diese Art des variablen Darlehens reduziert das Risiko steigender Zinsen erheblich, jedoch werden zusätzlich zum Darlehen noch Zinssicherungskosten (CAP-Gebühr) berechnet. (Seit 2018 vom BGH als unzulässig erklärt. Mittlerweile werden diese Kosten als interner Zinsaufschlag mit eingerechnet.) 
Das CAP-Darlehen ist meist günstiger als das Annuitätendarlehen, aber geringfügig teurer als das variable Darlehen ohne Zinsbegrenzung. Dafür wird das hohe Zinssteigerungsrisiko erheblich gedämpft.

Zinszahlungsdarlehen

Das Zinszahlungsdarlehen, manchmal aus Tilgungsaussetzungsdarlehen genannt, ist eine Darlehensform, bei der das Darlehen während der Laufzeit nicht zurückgezahlt wird. An den Darlehensgeber werden monatlich ausschließlich die vereinbarten Zinsen überwiesen.
 
Am Ende der Darlehenslaufzeit wird der gesamte Darlehensbetrag fällig. Damit der Gesamtbetrag gezahlt werden kann, wird hier in den in der Regel ein Tilgungsersatzmittel vereinbart: Dies können u. A. Fondssparpläne, Bausparverträge oder auch Lebensversicherungen sein.
Diese Darlehensform bietet sich vor allem für Vermieter einer nicht-selbst bewohnten Immobilie an, da hier die Zinsraten - je nach Steuersituation - steuerlich absetzbar sind. 

Wie das variable Darlehen bietet sich das Zinszahlungsdarlehen auch als Zwischenfinanzierung mit geringerer monatlichen Belastung zur Überbrückung zwischen Kauf und Verkauf einer eigenen Immobilie an. 
Allerdings: Der Zinssatz ist meist höher als beim Annuitätendarlehen.
Beispiel
Annahme:
Darlehensumme: 100.000 € / 10 Jahre Laufzeit/Zinsbindung
Zinssatz Bank: 2,5 %
Zahlung in Fondssparplan: 500€ monatlich

Berechnung:
100.000 € x ( 2,5 % ) = 2.500 € jährliche Rate
2.500 € geteilt durch 12 Monate 
= 208,33 € monatliche Zinszahlung
+ 500 € monatliche Zahlung in Fondssparplan
= 708,33 € monatliche Belastung

Vorteile

  • Sollzinsbindung kann individuell festgelegt werden
  • Niedrige Zinsrate
  • Steuerliche Vorteile bei Vermietern

Nachteile

  • Zinssatz meist höher als beim Annuitätendarlehen
  • Volle Darlehenssumme am Ende der Laufzeit fällig - auch nicht genug angespart wurde
  • Tilgungsersatzmittel können weitere Kosten wie Provisionen, Ausgabeaufschläge und Verwahrentgelte beinhalten

Checkliste Baufinanzierung

Welche Dokumente die Bank für eine Entscheidung braucht

Damit eine Gesellschaft entscheiden kann, ob ein Hauskredit für das eigene Zuhause genehmigt wird, benötigt sie eine Reihe von Unterlagen. Diese Unterlagen dienen zum einen der Legitimation, als auch z.B. zum Nachweis von Eigenkapital. Welche Unterlagen die Bank genau braucht ist von Fall zu Fall und von Bank zu Bank unterschiedlich. Einige Dokumente werden aber fast immer benötigt:
Für jeden Darlehensnehmer
Kopie eines Legitimationsdokument
Ausweis, Reisepass, Aufenthaltstitel
Eigene Unterlagen
Letzter Einkommenssteuerbescheid
falls eine Steuererklärung gemacht wurde
Eigene Unterlagen / Finanzamt
elektronische Lohnsteuerbescheinigung (Angestellte)
falls keine Steuererklärung gemacht wurde
Eigene Unterlagen / Arbeitgeber
Lohn-/Gehaltsabrechnung der letzten 3 Monate (Angestellte)
bei Angestellten des öffentlichen Dienstes/Beamten: letzte Bezügemitteilung
Eigene Unterlagen / Arbeitgeber
Aktuelle BWA mit Summen- und Saldenliste (selbständig)
aktuelle betriebswirtschaftliche Auswertung
Eigene Unterlagen / Steuerberater
EÜR / Bilanz letzte 2 Jahre (selbständig)
Einnahmen/Überschussrechnung oder Bilanz der letzten 2 Jahre
Eigene Unterlagen / Steuerberater
Jahresabschluss letzte 2 Jahre (selbständig)

Eigene Unterlagen / Steuerberater
letzte Renteninformation
Informationsschreiben der gesetzlichen Rentenversicherung zum aktuellen Stand der Rente
Eigene Unterlagen / Rentenversicherung
Eigenkapitalnachweis 
Depotauszug, Kontoauszug bei vorhandenem Eigenkapital
Eigene Unterlagen / Bank
Für jede Immobilie
Amtliche Flurkarte / Lageplan
wenn vorhanden, ansonsten stellen wir dieses Dokument für Sie bereit
Katasteramt / Hauskredit.NRW
Grundrisse / Pläne
Kopien der Pläne / Schnitte des Objekts
Verkäufer / Architekt / Bauträger
Vollständiger, aktueller Grundbuchauszug
Auszug aus dem Grundbuch - alle Seiten
Notar / Verkäufer
Kopie des Kaufvertrags
Kopie des notariellen Kaufvertrags. Kann auch der Entwurf sein.
Notar
aktuelle Fotos
Einige Fotos von Innen und Außen der Immobilie (entfällt bei Neubau)
Eigene Unterlagen / Verkäufer
Wertgutachten - wenn vorhanden
von einem Gutachter erstellt
Verkäufer
Exposé - wenn vorhanden
Die Verkaufsbroschüre des Objekts
Verkäufer / Makler
bei Neubau:
Baugesuch / Baugenehmigung
Bauamt / Stadt o. Gemeinde
Baukostenberechnung
Bauträger / Architekt
Baubeschreibung / Werkvertrag
Bauträger / Architekt

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